Logo
Australische Wissenschaftlerin forschte in Herzberg

Frau Prof. Anna Haebich von der Westaustralischen Universität fand im Internet "Herzberg am Harz...die Esperanto-Stadt". Die Idee der neutralen Brückensprache Esperanto gefällt ihr sehr.

Die Wissenschaftlerin Anna Haebich nach der Ankunft vor dem Herzberger Bahnhof (beim Esperanto-Platz)
Die Wissenschaftlerin Anna Haebich nach der Ankunft vor dem Herzberger Bahnhof (beim Esperanto-Platz)

Sie steht seit längerer Zeit in Kontakt mit dem Herzberger Esperanto-Centro.

Die Wissenschaftlerin machte auf ihrer diesjährigen Forschungsreise in Göttingen und gerade auch in Herzberg Station, um sich etwas über Esperanto, Herzberg...die Esperanto-Stadt und die Strukturen zu informieren. Peter Zilvar informierte über Esperanto und bekannte esperantosprachige Autoren Australiens, z.B. Trevor Steele.

Die Professorin Anna Haebich ist auch eine sehr bekannte Buchautorin und hat viele Jahre bei den Aborigines zu ihren ca. 300 bis ca. 600 verschiedenen Sprachen und Kulturen geforscht. Sie bedauerte es aus wissenschaftlicher Sicht sehr, dass Australien ein einsprachiges Land geworden ist. Damit sind viele Sprachen, die Kulturen und das reichhaltige, angestammte Wissen, z.B. aus der Naturmedizin, verloren gegangen.

Ihre Eltern waren vor langer Zeit von Deutschland nach Australien ausgewandert. Ihr Vater war ein evangelischer Pfarrer, der zu Beginn noch Gottesdienste in deutscher Sprache abgehalten hätte.

Im Mittwochsklub des Herzberger Esperanto-Centros informierte sie die Anwesenden über ihr vielfältiges und großes Heimatland, Landschaften, Wirtschaft, Tourismusregionen und über die reiche Blumen- und Pflanzenwelt. Viele Fragen konnten unmittelbar beantwortet werden.

Gerade auch die besondere Pflanzenwelt Australiens gefällt ihr sehr, quasi Sie fand heraus, dass wohl ein ehemaliger Herzberger Bürger aus der Familie Preiss stammend, ein berühmter Botaniker in Australien wurde. Viele beschriebene und erforschte Blumen und Pflanzen Australiens tragen den Beinamen "Preissi". Die Professorin Anna Haebich ist auch eine leidenschaftliche Botanikerin und hofft im Herzberger Stadtarchiv noch Informationen über die Angehörigen der Familie Preiss, die wohl alle von Herzberg nach Australien ausgewandert waren, zu erfahren.

Zsofia Korody vom Esperanto-Centro führte die australische Forscherin durch das Herzberger Schlossmuseum mit der reichhaltigen Geschichte, z.B. über die Welfen, mit einem Besuch der verschiedenen Sonderausstellungen.

Da ihr Ehemann schwer erkrankt ist, konnte sie leider nur kurze Zeit in Herzberg bleiben.

Ihre vielfältigen Eindrücke und Erfahrungen aus Herzberg will sie als Lektionen für ihre Studenten aufarbeiten.

Foto:


 

 

Stadt Herzberg am Harz
erstellt am 23.10.2018



Stichwortsuche

Marktplatz-Cam
Ansicht vergrößern
Ansicht vergrößern
weitere Informationen
Amtsblatt für den Landkreis Göttingen
Amtsblatt für den Landkreis Göttingen
weitere Informationen
Engagierte Stadt
Engagierte Stadt
Veranstaltungskalender
weitere Informationen
weitere Informationen
Veranstaltungen
[20.11.2018 18:45 Uhr]Vortrag: Wer ist das Volk?
[30.11.2018 18:30 Uhr]Musik zur Adventszeit
[01.12.2018 17:00 Uhr]Benefizweihnachtskonzert
[02.12.2018 11:00 Uhr - 18:00 Uhr]Basar im Martin-Luther-Haus
[02.12.2018 17:15 Uhr]Kinderweihnachtskonzert
Veranstaltungskalender
weitere Informationen
---- Herzberg 2015 ---- In 6 Minuten
Imagefilm Stadt Herzberg am Harz
Imagefilm Stadt Herzberg am Harz
Herzberg am Harz - die Esperanto-Stadt
Herzberg am Harz - die Esperanto-Stadt
Heiraten auf Schloss Herzberg
Der Weg zu Ihrer Traumhochzeit
Der Weg zu Ihrer Traumhochzeit
Museum Schloss Herzberg
Museum Schloss Herzberg
Bus-Fahrplan
Bus-Fahrplan
Bahn-Fahrplan
weitere Informationen
weitere Informationen
Anreise nach Herzberg
Anreise nach Herzberg